Forschung


Arbeitsgruppe Energietechnik und Energiemanagement

Arbeitsgruppe Verfahrenstechnik nachwachsender Rohstoffe

Arbeitsgruppe Thermodynamik und Verfahrenstechnik

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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2021-04-30

Ziel des Projektvorhabens NutriCoal ist die Entwicklung eines Produktionsverfahrens für ein biobasiertes Düngemittel- und Bodenverbesserungsprodukt aus Reststoffen der fleischverarbeitenden Industrie. Grundbaustein des NutriCoal-Produktes ist Biokohle, die aus bislang aufwändig zu entsorgenden organischen Abfällen der fleischverarbeitenden Industrie mittels Pyrolyse gewonnen wird. Es werden je nach gewünschten Produkteigenschaften spezifische funktionelle chemische Gruppen an der Kohleoberfläche durch spezielle Aktivierungsmaßnahmen generiert. Für die Nährstoffaufladung der Kohle wird anaerob verarbeiteter Schlachtabfall (Gärrest) eingesetzt, der vorher mittels Membrandestillation aufkonzentriert wurde. Im Projekt wird die gesamte Verfahrenskette an einzelnen Versuchsanlagen der Projektpartner erprobt, die Ergebnisse im Labor ausgewertet und als Basis für Simulationsberechnungen verwendet. Mit Projektende können Aussagen zur erreichbaren Produktqualität, zur Energieeffizienz des Verfahrens und zur Dimensionierung einer möglichen Pilotanlage gemacht werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-03-01 - 2017-02-28

Das Potential der bestehenden Technologie von Extruder für die Anwendung der hydrothermalen Karbonisierung im kontinuierlichen Betrieb, soll erhoben werden. Dazu werden gezielte Versuche an einem bestehenden Extruder aus der Lebensmittelindustrie durchgeführt. Als Feed soll Maisgries unter Zugabe von Wasser eingesetzt werden. Ziel ist die Beurteilung der mechanischen Durchführbarkeit. Optimierungsmöglichkeiten durch gezielte Adaption der Anlage an die neuen Prozessbedingungen sollen vorgeschlagen werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-03-01 - 2016-08-31

Das Unternehmen AQA GmbH entwickelt hochqualitative Analyseprodukte in den Bereichen Umwelt und Gesundheit für Endkonsumenten und Gewerbebetriebe. Die angebotenen Produkte ermöglichen unkomplizierte, verlässliche und kostengünstige Analysen und Tests. Entscheidend für die Analyse von Schadstoffkonzentrationen ist die genaue Erfassung des tatsächlichen Volumenstromes, der angesaugt wird, da nur bei bekannter Durchflussmenge aus der im Filter gesammelten Partikelanzahl die Schadstoffkonzentration ermittelt werden kann. Ziel der Forschungsaktivität ist die Entwicklung eines kostengünstigen Konzeptes zur Ermittlung von Schadstoffkonzentrationen in der Luft, wie beispielsweise Nachweis von Schimmel, pathogenen Stoffen, etc. Dabei sollen Aufsätze für ein bereits bestehendes Filtersystem entwickelt werden, die als standardisierte Messeinrichtung für handelsübliche Verdichter oder z.B. Staubsauger verwendet werden können. Im Rahmen des Projektes soll eine Methode entwickelt werden, die es erlaubt, den tatsächlichen Volumenstrom des jeweils eingesetzten Ansauggerätes zu ermitteln. Hierfür wird eine spezielle Versuchsstrecke errichtet und mittels neu entwickelten Adaptern die Volumenstrommessung validiert. Der spätere Endkunde soll einen Filteraufsatz samt Flügelradanemometer, Adapter und einer Tabelle mit Korrekturwerten erhalten. Damit wird dem Endkunden ermöglicht, für jedes beliebige Ansauggerät eine zuverlässige Volumenstrommessung durchzuführen, um in weiterer Folge eine genaue Analyse von Schadstoffkonzentrationen zu ermöglichen.

Betreute Hochschulschriften