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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-12-01 - 2021-11-30

Die Neuheit, die in diesem Projekt untersucht wird, stammt aus einem neuartigen Materialkonzept, das die Delignifizierung und Verdichtung von Holz zu einem "grünen" Hochleistungsprodukt vereint. Das Delignifizierungsverfahren wurde analog zu herkömmlichen Zellstoffherstellungsverfahren optimiert, um ganze Holzblöcke zu delignifizieren und ihre strukturelle Integrität zu erhalten. Dadurch bleibt die äußerst günstige strukturelle Ausrichtung von Holz erhalten und die Holzfasern werden nicht wie bei der Zellstoffherstellung abgegeben. In einem zweiten Schritt werden diese Zelluloseblöcke in einem neu entwickelten Verfahren stark verdichtet, wobei Kompression und laterale Scherung kombiniert werden, um ein sehr kompaktes Zellulosematerial mit verschlungenen Fasern und streng paralleler Faserorientierung zu erhalten. Das erhaltene Material besitzt auch ohne Bindematrix hervorragende mechanische Eigenschaften. Für die beste Konfiguration wurden ein durchschnittlicher Elastizitätsmodul von 35 GPa und eine durchschnittliche Zugfestigkeit von 270 MPa erhalten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Zellulosematerial für eine fortgeschrittene Materialentwicklung leichter modifiziert und funktionalisiert werden kann, da der Deligifizierungsschritt die Zugänglichkeit der Zellwand im Vergleich zu Massivholz erhöht.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2020-12-31

Im Projekt geht es um die Reduktion der Staubentwicklung an allen stationären sowie handgeführten Holzbearbeitungsmaschinen (Sägen, Schleifgeräte etc.) im Moment der Entstehung. Dies wird durch geeignete Beschichtungen der spanabtragenden Maschinenteile mit unterschiedlich triboaktiven Materialien erreicht. Durch geeignete Auswahl des triboaktiven Materials lassen sich Holzspäne zu etwa gleichen Anteilen sowohl negativ als auch positiv aufladen. Da sich elektrostatisch unterschiedlich geladene winzige Staubpartikel anziehen und sich zu größeren, schwereren und ungeladenen Teilchen zusammenballen, kommt es in der Folge nicht mehr zur Ausbildung von Holzstaubwolken. Damit lassen sich nicht nur das Risiko von Staubexplosionen und Erkrankungen in der holzbearbeitenden Branche vermeiden, sondern auch Schmutz, Filterbelastung, Absaugleistung und Materialkosten für Filtersysteme verringern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-03 - 2018-07-02

Mit Hilfe der Landesstatistik Salzburg werden die wichtigen statistischen Daten zu den einzelnen Salzburger Gemeinden (Bevölkerungsstruktur, Größe, Bebauungsdichte, …) zusammengestellt. Basierend auf diesen Informationen wird ein statistisch aussagekräftiges Muster an Gemeinden zufällig gewählt, welches die Landesstruktur wiedergibt. Infolge werden die Unterlagen der genehmigten Bauvorhaben ausgewertet. Es werden beschreibende Daten von Holzbauten in den Jahren 2016 und 2017 erhoben und Ergebnisse werden kategorisiert nach Gebäudetypen präsentiert.

Betreute Hochschulschriften